Mary Roshani Thanapalasingham

PRIVAT

Zum Silbersiefen 12a

51643 Gummersbach
0151 40034849

Ihre Kandidatin für den Integrationsrat

Meine Kandidatur 2020

 

Mein Name ist Mary Roshani Thanapalasingham und ich stelle mich zur Wahl und kandidiere mit der Unterstützung der SPD für den 1. Integrationsrat in Gummersbach. Ich bin 1989 in Sri Lanka (Jaffna) geboren worden, in Berlin aufgewachsen und lebe nun seit mehr als 7 Jahren mit meinem Mann in Gummersbach. Ich arbeite als Data Integration Manager im E-Commerce der REWE-Digital GmbH in Köln und bin ebenfalls nebenberuflich als Tanzlehrerin tätig.

Für mich ist es wichtig, in den Integrationsrat gewählt zu werden, da die Interessen der GummersbacherInnen, die einen Migrationshintergrund haben, vertreten werden müssen. Integrationspolitische Belange und Probleme können hier diskutiert werden, die dann auf die entsprechenden Entscheidungen des Rates und seiner Gremien Einfluss nehmen. Es ist eine Möglichkeit, eine gleichberechtigte Repräsentation für alle zu schaffen und somit Probleme, die das Leben zwischen den Kulturen mit sich bringen, auf kurzen Dienstwegen zu lösen. Es ist wichtig für mich eine Brücke zu schaffen und ein offenes Ohr für die Menschen zu haben, damit auch sie die Akzeptanz und Anerkennung spüren, die mir zuteil wurde. Aus meiner Sicht ist es daher die Aufgabe der Integrationspolitik entsprechende Rahmen für Integration zu schaffen, das heißt Fragen der rechtlichen Gleichbehandlung anzugehen und den Abbau von Diskriminierung voranzubringen. Selbstverständlich gehören hierzu immer zwei Seiten:“Jemand, der sich integrieren möchte oder muss und die Gesellschaft, die denjenigen aufnimmt.“ So müssen entsprechende Rahmenbedingungen und eine gewisse Willkommenskultur geschaffen werden, damit eine Integration gelingen kann.

Eine Maßnahme hierfür wäre beispielsweise, dass Unternehmen Ausbildungs- und Arbeitsplätze an Menschen mit ausländischen Wurzeln vergeben, da ich aus eigener Erfahrung weiß, dass Integration durch Bildung förderlich ist. Es kann sich aber auch darin äußern, dass sich große Teile der Bevölkerung ehrenamtlich engagieren – zum Beispiel, indem sie mit Zuwanderern die Sprache üben oder ihnen bei Behördengängen helfen.

Mein Motto lautet:“Das Fremde kennenlernen, die eigenen Wurzeln bewahren.“ Denn ich finde, dass sich zu integrieren auch bedeutet, sich in dem fremden Land zurecht zu finden, die Sprache zu lernen, die Gesetze zu kennen, zu befolgen und die Rituale und Feiertage zu respektieren.
Zum Thema die eigenen Wurzeln zu bewahren, reicht ein Blick in die Einkaufsmeile von Gummersbach: Hier gibt es Afrika- und Asia-Shops oder Läden mit russischen und türkischen Spezialitäten. Und auch die Religionsgemeinschaften oder Vereine der eingewanderten Kulturen kann man in Gummersbach finden. So sind bereits Ebenen geschaffen, die es ermöglichen, die eigenen Wurzeln zu bewahren, auch wenn eine neue Sprache, eine neue Kultur und neue Rituale, Feste und Feiertage die kulturelle Identität verändern können.

Daher bitte ich Sie am 13. September um ihre Stimme.

Herzlichst, Ihre

Mary Roshani Thanapalasingham

 

Was ist ein Integrationsrat?

 

Am 13. Septmeber wird, zeitgleich neben den Kommunalwahlen, auch ein neuer Integrationsrat gewählt, welcher aus zwölf gewählten Personen bestehen wird. Dieser Integrationsrat ist das einzige Gremium, das die Interessen der ausländischen MitbürgerInnen, der Menschen mit Integrationsgeschichte und der geflüchteten MitbürgerInnen vertritt. Es ist eine Möglichkeit, sich gemeinsam mit den Ratsmitglieder auf Augenhöhe über Fragen wie Chancengleichheit und kulturelle Bildung auszutauschen und eine aktive, respektvolle Integrationspolitik in den Gemeinden voranzubringen.

Wer darf wählen?

 

Wahlberechtigt sind nicht nur Ausländer, sondern auch eingebürgerte Migranten und Deutsche mit doppelter Staatsangehörigkeit und Spätaussiedler. Auch Kinder ausländischer Eltern, die die deutsche Staatsangehörigkeit durch ihre Geburt in Deutschland erhalten haben, dürfen wählen.